Foto: Stefan Bohrer [CC0], via Wikimedia Commons

Für Nido habe ich mal vier Menschen gefragt, wie sich das so anfühlt, wenn man ein bedingungsloses Grundeinkommen bekommt. [Achtung Spoiler: gut, sehr gut]. Aber mal von den Befindlichkeiten abgesehen: Ich schätze mal, in zehn, zwölf Jahren wird das Thema durch sein – weil es dann irgendeine Art von Grundeinkommen geben wird. Nicht aus sozialen Erwägungen, sondern aus ökonomischen. Das wird dann weder das Paradies der Selbstverwirklicher sein, wie manche hoffen, noch der Untergang der Arbeitsmoral, wie andere befürchten.

Was heute noch gegen das Grundeinkommen spricht? Unser irrationaler Blick auf die Wirtschaft. „Naiv ist beim Grundeinkommen nicht die Sache an sich; naiv ist die Hoffnung seiner Befürworter, dass ein so start verankertes Glaubensdogma wie das von der ewigen Knappheit durch etwas Sozialingenieurs-Rumgemache überwunden werden könnte.“ (siehe Rindvieh-Ökonomie, S. 148)