Axel Reimann

Navigation Menu

Die zehn sichersten Jobs der Zukunft, oder so ähnlich

Ich weiß schon: Dass uns die Arbeit wegen des technischen Fortschritts irgendwann ausgehen könnte, ist jetzt erstens kein neuer Gedanke und zweitens oft genug als Irrtum entlarvt worden. Aber es könnte ja sein, dass diesmal die Lage etwas anders ist. Es wird jedenfalls höchste Zeit, dass wir uns ernsthaft darüber Gedanken machen, wie ein Wirtschaftssystem aussieht, in der menschliche Arbeit immer überflüssiger wird. Welchen Sinn unser Glaubensdogma dann noch macht, dass wir unseren Lebensunterhalt immer verdienen müssen. Und was das für die Verteilung des volkswirtschaftlichen Bratens bedeutet…

Wer die erhellende Studie der Oxford Martin School zu diesem Thema übrigens bis zum Ende liest, findet dort eine Liste von Berufen und die Wahrscheinlichkeit, mit der sie von der „Computerisation“ betroffen sind. Hier die wahrscheinlich zehn sichersten, weil nur schwer „computerisierbaren“ Jobs der Zukunft:

  1. Freizeit-Therapeut
  2. Aufseher für Mechaniker, Installateure und Reparateure
  3. Notfall-Manager
  4. Sozialarbeiter für Menschen mit psychischen Problemen oder für Drogenabhängige
  5. Ohrenarzt
  6. Ergotherapeut
  7. Orthopädietechniker
  8. Medizinischer Sozialarbeiter
  9. Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg
  10. Aufseher für Brandbekämpfung und Brandverhütung

Eher durch Maschinen ersetzt werden können dagegen zum Beispiel Tierzüchter (Wahrscheinlichkeit 95 Prozent), Restaurantköche (96 Prozent) und -YESSSSS!!! – Immobilienmakler (Wahrscheinlichkeit 97 Prozent).

Mehr

Der Mindestlohn als Herausforderung der Staatsschuldenkrise – hä?

Bundesbankpräsident Jens Weidmann muss viele Reden halten, vor allem auch solche die das große Ganze angehen. Die haben dann Titel wie „Die institutionellen und wirtschaftspolitischen Herausforderungen der Staatsschuldenkrise“ oder so ähnlich. Man hört bei solcher Gelegenheit wenig über die aktuelle Geldpolitik, sondern mehr Grundsätzliches vom Mahner, Erinnerer, Bundesbankpräsidenten Weidmann. Interessant wird’s, wenn man der Predigt zwischen den Zeilen lauscht…

Mehr